Für Ärzte und Forscher

Freitag, 05 Oktober 2012

Auf dem Gelände des ehemaligen Autohauses in der Binger Straße sollen ein Hotel und eine Tagesklinik entstehen. Auf der Expo Real stellt die MAG das Projekt vor. Auch die Taubertsbergbebauung wird ein Thema sein. Foto: Sascha Kopp

MAINZ. Eines der wichtigsten Projekte, das die Mainzer Aufbaugesellschaft (MAG) auf der Expo Real, der internationalen Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen, präsentieren will, ist die Neubebauung des Auto Kraft-Geländes in der Binger Straße. Wie MAG-Geschäftsführer Martin Dörnemann berichtet, soll dort von der von MAG und der Immobiliengesellschaft Molitor gegründeten Gesellschaft Molitor Trigon GmbH eine Tagesklinik mit angeschlossenem Hotel entstehen. Das Hotel, so Dörnemann, solle dabei hauptsächlich direkt für die Angehörigen oder Besucher des geplanten Ärztezentrums zur Verfügung stehen. Für die Verwirklichung dieses Projekts werde er auf der Messe das Gespräch mit möglichen Partnern suchen. Gleich nebenan liegt das zweite große Projekt im Bereich des Hauptbahnhofs West: das Bauprojekt Taubertsberg III. 11 000 Quadratmeter sollen hier in einem U-förmigen Gebäude realisiert werden. Mit einem Ankermieter sei man bereits in Verhandlungen, auch von Ärzten gebe es bereits Anfragen. Weitere Flächen stehen für Büros zur Verfügung.

Mit diesen Projekten klinkt sich die MAG in das große Thema ein, mit dem Mainz bei der Expo Real, die von Montag, 8. bis Mittwoch, 10. Oktober in München stattfindet, punkten will: "Wir möchten uns insbesondere als Standort der Gesundheitswirtschaft und der Wissenschaft präsentieren", sagt Wirtschaftsdezernent Christopher Sitte. ."Unter anderem das Gelände der GFZ-Kaserne ist ein wichtiger Standort für die Biomedizin", so Sitte, der Mainz gemeinsam mit stadtnahen Gesellschaften auf der Messe vertreten wird. Daher werde er gemeinsam mit Vertretern des Mainzer Biotech-Unternehmens Ganymed, das derzeit auf dem Gelände der GFZ-Kaserne neu baut, und Professor Gerhard Muth, Präsident der Fachhochschule Mainz und Sprecher der Mainzer Wissenschaftsallianz, für den Wissenschaftsstandort Mainz werben. "Mainz hat viel Potenzial für die Gesundheitswirtschaft", so Sitte.

Die Grundstücksverwaltungsgesellschaft (GVG) werde ebenfalls präsent sein und Möbel Martin als Projekt vorstellen, um damit die Verbesserung der Infrastruktur im Mainzer Wirtschaftspark darzustellen.

Eine eigene Präsentation am Stand der Metropolregion FrankfurtRheinMain, wo auch Mainz seinen Stand hat, zeigen die Stadtwerke. Unter anderem werde das große Zollhafen-Modell wieder ein Anziehungspunkt werden, so Peter Zantopp-Goldmann von der Zollhafen Mainz GmbH. Großes Thema werde der Start der Neubebauung im Zollhafen sein: Der Mainzer Projektentwickler Dirk Klemme, der das Baufeld "Rheinkai" am Ufer gegenüber des Weinlager-Gebäudes bebauen wird, werde mit dieser Pionieraufgabe vorgestellt, so Zantopp-Goldmann. Außerdem sei die Messe ein wichtiger Ort der Kontaktpflege. In den vergangenen Jahren habe die Expo Real die Stadtwerke und den Zollhafen "ein gutes Stück vorangebracht".

Quelle: Allgemeine Zeitung