Projektstart Wohnen am Hartenbergpark
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Projektstart Wohnen am Hartenbergpark

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 9. Mai 2018 die Satzung zum Bebauungsplan H97 sowie den mit dem Projekt verbundenen städtebaulichen Vertrag beschlossen. Das Bauprojekt „Wohnen am Hartenbergpark“ geht mit dem Abriss der ehemaligen Peter-Jordan-Schule damit in die konkrete Bauphase über. Gemeinsam gaben Oberbürgermeister Michael Ebling, Bürgermeister Günter Beck, Baudezernentin Marianne Grosse und Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch vor Ort „grünes Licht“ für den Abriss. Ab 2020 sollen rund 270 Wohnungen und eine Kita bezogen werden.

„Wohnen und leben im Park: Durch die Einbindung des Projektes in den Hartenbergpark entsteht hier Wohnraum mit besonderer Aufenthaltsqualität. Die Mischung aus Eigentums- und Mietwohnungen sorgt dafür, dass für alle Mainzerinnen und Mainzer etwas Passendes dabei ist. Für die, die eine Mietwohnung suchen und für diejenigen, die eine Wohnung kaufen möchten. Damit schaffen wir Wohnraum für alle Schichten der Bevölkerung“, so Oberbürgermeister Michael Ebling.

Auf einer Grundstücksfläche von rund 23.000 m² bauen die WB Wohnraum Mainz GmbH & Co. KG (ein Tochterunternehmen der Wohnbau Mainz GmbH) und die emag GmbH (ein Tochterunternehmen der Mainzer Aufbaugesellschaft mbH und der Epple Holding GmbH) ein gemeinsames Wohnquartier. Mittelpunkt des Quartiers wird eine grüne, identitätsstiftende Mitte, um die sich ein Ensemble von Stadtvillen gruppiert. In enger Abstimmung mit der Stadt wurde das Quartier so entwickelt, dass die Funktion des Hartenbergparks als Naherholungsfläche auch weiterhin erhalten bleibt. Die Pläne für die Bebauung stammen von „Kuehn Malvezzi“ aus Berlin. Das Architekturbüro hatte bei dem zuvor ausgeschriebenen städtebaulichen Wettbewerb mit seinen Entwürfen überzeugt.

„Es freut mich, dass wir hier am Hartenbergpark einmal mehr die Kompetenzen unserer beiden städtischen Beteiligungsunternehmen bündeln. Auf der einen Seite mit der Wohnbau Mainz, die den Fokus auf bezahlbare Mietwohnungen setzt, und auf der anderen Seite die Mainzer Aufbaugesellschaft, die mit ihrer Tochter emag - dem Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger nach Eigentumswohnungen nachkommt. So entsteht für die Stadt Mainz ein durchmischtes Wohnquartier mit Wohnformen für junge und alte Menschen mit allen vertretenen Schichten“, so Bürgermeister Günter Beck, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der MAG.

Sehr zufrieden mit der Planung ist auch Baudezernentin Marianne Grosse: „Wir haben hier die große Chance, auf ein sehr schönes Wohnquartier. Die Kombination aus Park und Wohnquartier gibt es so bisher in Mainz nicht, auch deutschlandweit ist diese Art von Wohnprojekten sehr selten. Wir haben den städtebaulichen Wettbewerb und auch das gesamte Bauplanungsverfahren zügig abgewickelt und freuen uns, dass es jetzt los geht. Ich bin sicher, die zukünftigen Bewohnerinnern und Bewohner werden sich hier sehr wohlfühlen.“

„Die Wohnbau Mainz steht für bezahlbaren Wohnraum in unserer Stadt. Zudem bekommt das Quartier eine eigene Kita. Damit erhöhen wir auch die Zahl der vorhandenen Betreuungsplätze im Stadtteil Hartenberg-Münchfeld“, erläutert Dr. Eckart Lensch, Sozialdezernent und Aufsichtsratsvorsitzender der Wohnbau Mainz. Auch dem Gemeinschaftsgedanken werde durch die Zusammenarbeit mit einer Wohngemeinschaft und dem Einrichten eines Sozialraumes Rechnung getragen.

Geplant sind insgesamt neun Häuser mit jeweils vier Etagen plus Staffelgeschoss. Im Erdgeschoss des südöstlichen Gebäudes am Quartierseingang soll eine 4-zügige Kita mit Freianlagen entstehen. Um dem gemeinschaftlichen Gedanken des Quartiers zu entsprechen, wird im Erdgeschoss des südwestlichen Eingangsgebäudes - der „Mitte“ zugeordnet - ein Gemeinschaftsraum als weiterer Identifikationsbaustein für die Quartiersbewohner entstehen. Das Quartier ist verkehrsmäßig gut erschlossen, direkt im Eingangsbereich zum Park gibt es eine Bushaltestelle. Private Stellplätze werden in einer Tiefgarage untergebracht.

„Wir haben von Anfang an großen Wert gelegt, hier ein städtebaulich hochwertiges und sozial nachhaltiges Quartier mit funktionierenden Nachbarschaften zu entwickeln. Etwa die Hälfte der Wohnungen werden wir als Eigentumswohnungen vermarkten und bauen dabei auch auf die hohe Vertriebskompetenz der emag GmbH. Mit dem Abriss der ehemaligen Peter-Jordan-Schule geben wir nun sozusagen den offiziellen Startschuss für das Projekt müssen uns für den Baustart allerdings noch etwas gedulden, da zunächst die Archäologen vor Ort sein werden“, so die beiden Geschäftsführer der emag, Martin Dörnemann und Andreas Epple.

„Die Hälfte der hier entstehenden Wohnungen sind Mietwohnungen. Davon sind voraussichtlich gut 30 Prozent öffentlich gefördert. Damit schaffen wir in diesem äußert attraktiven Wohnquartier weiteren bezahlbaren Wohnraum und kommen als städtisches Wohnungsbauunternehmen unserem sozialen Auftrag nach“, so Thomas Will und Franz Ringhoffer, Geschäftsführer der Wohnbau Mainz GmbH.

Die emag und die Wohnbau Mainz werden das Areal im Auftrag der Stadt Mainz erschließen. Dabei wird der bisherige Bolzplatz ertüchtigt. Auch die Seilbahn bleibt dem Hartenbergpark erhalten. Sie wird an eine andere Stelle verlegt. Nach dem Abriss der Peter-Jordan-Schule werden allerdings erst einmal für viele Monate die Archäologen auf dem Gelände arbeiten.

Ihr Ansprechpartner

Michael Bonewitz

Pressestelle der Mainzer Aufbaugesellschaft mbH

E-Mail: info@bonewitz.de
Telefon: +49 (6135) 931 662

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